Wasserstoff trifft Zukunft: Bayerische Schülerteams präsentieren innovative Energiekonzepte beim H2@School-Finale in Regensburg

Beim bayernweiten Wettbewerb H2@School entwickelten Schülerinnen und Schüler Lösungen für eine klimafreundliche Energieversorgung mit Wasserstoff. Die besten Teams wurden an der OTH Regensburg ausgezeichnet. Wie kann Wasserstoff dazu beitragen, die Energieversorgung der Zukunft sicherer und nachhaltiger zu gestalten? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern im Wettbewerb H2@School. Beim Finale an der OTH Regensburg präsentierten elf Teams ihre Konzepte für eine autarke Energieversorgung in Krisenregionen und zeigten eindrucksvoll, wie praxisnah MINT-Bildung junge Menschen für die Herausforderungen von morgen begeistern kann.
Regensburg. Wasserstoff gilt als einer der zentralen Bausteine der Energiewende. Wie sich diese Technologie sinnvoll einsetzen lässt, erforschten Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe im Rahmen des bayernweiten Wettbewerbs H2@School. Bei der Abschlussveranstaltung an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) wurden die erfolgreichsten Teams des Schuljahres 2025/26 für ihre kreativen und technisch fundierten Konzepte ausgezeichnet. Der Wettbewerb wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) gefördert und von der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) gemeinsam mit der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) an der OTH Regensburg organisiert. Bereits zum dritten Mal erhielten Jugendliche die Gelegenheit, sich intensiv mit Wasserstofftechnologien auseinanderzusetzen und eigene Lösungsansätze für aktuelle Energiefragen zu entwickeln. Das Projekt setzte dabei bewusst auf die Verbindung von Theorie und Praxis. In einer ersten Phase erarbeiteten die Teilnehmenden Grundlagenwissen zu Wasserstoff und entwickelten nachhaltige Energiekonzepte für ihre Schulen. Die besten Teams qualifizierten sich anschließend für die Praxisphase und erhielten spezielle Wasserstoff-Versuchsboxen, mit denen sie eigene Experimente durchführen und ihre Ideen unter dem Motto „Hydrogen for Humanity“ weiterentwickeln konnten. Die Fachjury, bestehend aus Dr. Fabian Queck, Geschäftsführer der MINT-Labs Regensburg, Prof. Dr. Michael Sterner, Leiter der FENES an der OTH Regensburg, sowie Dr. Ulrich Buchhauser von der LENK, bewertete die Projekte nach technischer Plausibilität, fachlicher Tiefe und Kreativität. Den ersten Platz sicherte sich das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium aus Lohr am Main. Die Schülerinnen und Schüler überzeugten mit einem vollständig handschriftlich erstellten Magazin, das ein durchdachtes Energiezentrum auf Basis von Wasserkraft und Wasserstoffspeicherung detailliert darstellte. Den zweiten Platz belegte das Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg, das eigene Versuchsreihen an der Universität Bayreuth durchführte und sein Wissen in Unterrichtseinheiten an jüngere Mitschüler weitergab. Gemeinsam den dritten Platz erreichten das Gymnasium Ernestinum Coburg und das Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding. Dass Projekte wie H2@School weit über den Wettbewerb hinauswirken, betonten auch die Vertreter aus Wissenschaft und Politik. Prof. Dr. Christoph Skornia, Vizepräsident der OTH Regensburg, hob die Bedeutung von Forschung und Ausbildung für die Bewältigung aktueller Herausforderungen hervor. Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt unterstrich die wichtige Rolle von Wasserstoff als Energiespeicher und würdigte das Engagement der Teilnehmenden als wertvollen Beitrag für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Bayern. Für die MINT-Bildung zeigt H2@School beispielhaft, wie junge Menschen frühzeitig an Zukunftstechnologien herangeführt werden können. Der Wettbewerb verbindet wissenschaftliche Fragestellungen mit praktischem Forschen und macht sichtbar, welches Potenzial in der nächsten Generation von Innovatorinnen und Innovatoren steckt.

Siegerteam mit Jury und Ehrengästen

OTH Regensburg/Simone Zenner

Preisverleihung in der OTH Regensburg

OTH Regensburg/Simone Zenner
Text teilweise KI-generiert. Fotos mit freundlicher Genehmigung der OTH Regensburg, Simone Zenner.