435 Besucher:innen beim Open Labs Day: MINT-Labs, Partner:innen und Institutionen machen Forschung und Technik erlebbar

Großer Andrang, beste Stimmung und ein starkes Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung beim Tag der offenen Labore in Regensburg. Beim Open Labs Day der MINT-Labs kamen 435 Besucher:innen zusammen und erlebten einen Tag voller Technik, Wissenschaft, Mitmachaktionen und guter Gespräche. Zahlreiche Partner:innen aus Unternehmen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen präsentierten ihre Angebote in alphabetischer Reihenfolge und machten den Aktionstag zu einem lebendigen Blick in die MINT-Welt.
435 Besucher:innen, strahlendes Wetter und eine rundum großartige Stimmung: Der Open Labs Day der MINT-Labs war ein voller Erfolg. Beim Tag der offenen Labore nutzten Familien, Kinder, Jugendliche, Schüler:innen, Lehrer:innen, Erzieher:innen, Studierende, Maker, Akademiker:innen sowie weitere Interessierte die Gelegenheit, MINT hautnah zu erleben, Neues auszuprobieren und mit den ausstellenden Partner:innen ins Gespräch zu kommen. Schon der Zuspruch zeigte, wie groß das Interesse an praxisnaher Bildung, Technik zum Anfassen und lebendigen Lernformaten ist. An den zahlreichen Mitmachstationen und bei den Vorführungen wurde experimentiert, gelötet, programmiert, gebaut, geschraubt und gestaunt. Besonders schön war zu sehen, wie niedrigschwellig und gleichzeitig vielfältig MINT an diesem Tag vermittelt wurde: spielerisch, verständlich, professionell und mit viel Begeisterung. Ein zentraler Erfolgsfaktor des Open Labs Day war die breite Beteiligung unserer Partner:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung. Sie brachten nicht nur spannende Exponate mit, sondern auch Zeit, Fachwissen und echte Begeisterung für ihre Themen. Gemeinsam entstand ein Bild davon, wie eng Ausbildung, Forschung, Entwicklung und gesellschaftliche Bildung zusammenhängen. Die ausstellenden Partner:innen in alphabetischer Reihenfolge: AVL Software und Functions mit Nini Bedin und Team erklärten anschaulich einen Elektromotor und hatten auch Modelle zum Zusammenbau dabei. Damit wurde Elektromobilität und Antriebstechnik unmittelbar verständlich. AUMOVIO Germany GmbH mit Tobias Eichinger und Team brachte Dobots mit, an denen Bowling und Zeichnen ausprobiert werden konnte. So wurde Robotik auf spielerische Weise zugänglich. Blinkyparts veranstaltete einen offenen Lötworkshop mit den beliebten Platinen. Das Angebot zeigte einmal mehr, dass Löten verbindet – und zwar alle. BMW Group Werk Regensburg rund um Stefan Adler hatte Lego Spike und einen Schweißsimulator im Gepäck. Damit verband der Stand spielerisches Lernen mit industriellen Anwendungsbeispielen. Der Deutsche Amateur Radio Club (DARC) Regensburg präsentierte Funktechnik und machte Licht-Ton-Übertragungen erlebbar. So wurde deutlich, wie faszinierend Kommunikationstechnik auch heute noch ist. Ferdinand Tausendpfund vertreten durch Matthias Wiedemann begeisterte mit einem ferngesteuerten Kran. Hier stand vor allem das Zusammenspiel von Technik, Präzision und Steuerung im Mittelpunkt. Haupt Pharma Amareg GmbH packte die chemische Ampel aus und stellte wohlriechendes Badesalz her. Die Besucher:innen konnten dabei erleben, wie chemische Prozesse sichtbar und sinnvoll vermittelt werden. Infineon Technologies AG zeigte Chiptechnologie zum Anfassen. In einer VR-Umgebung konnten Interessierte direkt in einer Reinraum-Situation arbeiten und moderne Halbleiterwelt erleben. IRS Systementwicklung GmbH brachte eine Lötplatine mit, mit der ein Summer und LEDs zum Leben erweckt wurden. Ergänzt wurde das Angebot durch engagierte Mitarbeitende und ein Glücksrad, das besonders gut ankam. Krones AG hatte einen Dosenschubser dabei, außerdem konnten Gegenstände aus Metall gebogen und Metalle elektrisch signiert werden. Damit wurde deutlich, wie vielseitig industrielle Technik und Materialbearbeitung sein können. Lotter-Objekt Möbelwerkstätten GmbH führte eine programmierbare Oberfräse vor, an der Kinder Holzstücke bearbeiten durften. So wurde der kreative Umgang mit Holz und digitaler Fertigung greifbar. Die MINT-Labs selbst hatten auch einen Stand und stellten vor Ort gemeinsam mit Kindern Lippenbalsam her. Auch dieser praktische Zugang kam sehr gut an und ergänzte das vielfältige Mitmachangebot. Die OTH Regensburg/Informatik mit Johannes Schildgen führte in die Blockprogrammierung ein und zeigte, wie man mit selbst gezeichneten Avataren ein Computerspiel entwickelt und direkt spielt. Damit wurde Programmieren für junge und ältere Besucher:innen unmittelbar erfahrbar. Reinhausen GmbH hatte einen heißen Draht und ein Stufenschaltermodell zum Ausprobieren dabei. So konnten elektrische und technische Zusammenhänge anschaulich erlebt werden. Das Regensburger Schülerlabor der Universität Regensburg brachte wie immer den Van-de-Graaff-Generator mit, der bei vielen Besucher:innen für aufgestellte Haare und große Begeisterung sorgte. Das Experiment war ein eindrucksvolles Beispiel für die Kraft der Elektrizität. Die Universität Regensburg, Fakultät Biologie mit Simone Fabian und Team stellte Bäckerhefe vor und machte den chemischen Hintergrund der Gärung erlebbar. Dadurch wurde ein alltagsnahes biologisches Thema anschaulich vermittelt. Universität Regensburg, Chemiedidaktik unter der Leitung von Victoria Telser präsentierte „Buntes Brennen“ und die bekannte Gummibärchenhölle. Hier konnten Besucher:innen sehen, wie spektakulär Chemie sein kann. Universität Regensburg, Medieninformatik mit Raphael Wimmer und Team bot spielerische Mensch-Computer-Interaktionen an. Besonders beliebt war die Möglichkeit, das eigene Konterfei live in eine Strichgrafik umwandeln zu lassen und direkt als Andenken mitzunehmen. Die VHS Regensburg unter Leitung von Regina Donhauser zeigte eine bunte Kreisel-Challenge und brachte Bastelvorlagen mit. Das Angebot verband Kreativität, Bewegung und Lernen auch für die kleinsten Gäste. Vitesco Technologies GmbH aus der Schaeffler Gruppe war mit Matthias Sartorius und Team vertreten und brachte das Energie-Fahrrad mit. Das zeigte eindrucksvoll, wie viel Kraft nötig ist, um Strom zu erzeugen. Der Tag der offenen Labore hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll die Zusammenarbeit zwischen Bildung, Forschung und Wirtschaft ist. Gerade die Mischung aus Mitmachangeboten, anschaulichen Demonstrationen und direktem Austausch macht den Open Labs Day zu einem Erlebnis für alle Altersgruppen. Die MINT-Labs danken allen Besucher:innen, allen Partner:innen und allen Mitwirkenden für diesen gelungenen Tag. Mit so viel Energie, Neugier und Engagement ist die Grundlage gelegt, um auch künftig MINT-Themen lebendig, zugänglich und inspirierend zu vermitteln.
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